|
|
belanglos
es wäre schön, du riefst mich an. noch schöner wäre, du schliefst bei mir und schmiegtest dich an mich. ich wünschte mir, du hättest nicht geschrieben. belanglosgraue freundlichkeiten auf unliniertem briefpapier.
es läge dir vielleicht etwas daran, ich käme gelegentlich noch mal zu dir und spräche nettes über dich. jedoch –bedauernswert- nichts ist davon geblieben. erinnerungsarme eitelkeiten ein regenwurm als kuscheltier.
es stünde auf den lauten titelseiten, gelänge es, daraus ein kind zu zeugen und auch am leben zu erhalten. der himmel wäre wolkenloses, helles blau, der über deinem horizont in grellen farben hinge.
es fände sich wer, dich zu begleiten, sich deinem hölzernstarren ich zu beugen und dir den traum schön zu gestalten. ich kenne jemand flüchtig, dem ich trau, der sich willenlos und recht naiv in deinem wirrsein finge.
|
|